Eine Machbarkeitsstudie zeigt, welche Möglichkeiten und Kosten für den Um- und Ausbau sowie den Betrieb des Kurtheaters Bad Pyrmont bestehen. Nach der Außensanierung durch das Land Niedersachsen bis Ende 2026 übernimmt die Stadt das Gebäude und trägt ab 2027 die Verantwortung für den Innenausbau. Das Land beteiligt sich mit bis zu 10,5 Millionen Euro, während auf die Stadt – trotz geplanter Fördermittel – ähnlich hohe Kosten zukommen könnten.
Die Studie stellt drei Ausbauvarianten vor, deren Kosten zwischen rund 17 und 20 Millionen Euro liegen, abhängig von Größe von Foyer und Backstage-Bereich sowie zusätzlichen Nutzungen. Die jährlichen Betriebskosten werden auf etwa 300.000 Euro geschätzt, wovon ein Großteil dauerhaft von der Stadt zu tragen wäre.
Die Studie dient als Entscheidungsgrundlage, nicht als konkrete Planung. Nun muss die Politik festlegen, welche Variante umgesetzt wird. Empfohlen wird zudem, die zukünftige kulturelle Ausrichtung des Kurtheaters gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern zu entwickeln, etwa im Rahmen einer Kulturkonferenz.
(Quelle: Artikel in der DEWEZET/Pyrmonter Nachrichten vom 22. November 2025)
